Dolomiten Höhenweg 2

DIE ALTA VIA DELLE DOLOMITI 2
Der Höhenweg 2, der auf den alten Kriegswegen der Grande Guerra verläuft, führt den Wanderer durch die mythische Landschaft der Dolomiten. Der einzigartige Wanderweg, der sich über eine Gesamtlänge von 185 km zwischen Brixen und Feltre erstreckt, weigert sich, in die Talsohle hinabzusteigen. Die Route schlängelt sich zwischen und über die zerklüfteten Massive der schönsten Gebirgskette Europas. Die vielen Klettersteige machen diesen zehntägigen Klassiker von Anfang bis Ende anspruchsvoll und besonders.

Beste Zeit für die Wanderung auf dem Höhenweg 2
Von Mai bis Mitte Oktober. Von Anfang Juli bis Anfang September wandern viele Italiener auf den Etappen dieses Wanderweges. An den Wochenenden ist diese Strecke viel belebter. Sehen Sie sich die Route auf Google Maps an (Link ist extern).

Wandern: Die Etappen von Brixen nach Feltre
Steven van Haegenberg ist für das Bergen Magazine in 11 Tagen die Etappen von Brixen nach Feltre gewandert. Lesen Sie den vollständigen Bericht im Bergen Magazine 2 2012.

Tag 1 – Brixen (560 m) – Plosehütte – Schlüterhütte (2301 m)
Skilift von Sant Andrea (bei Brixen) zur Plosehütte (2447 m), dem Ausgangspunkt des Höhenwegs 2. Größtenteils einfache Route, aber steiler und langer Anstieg zur Peitlerscharte.
3½ Stunden, 500 m Aufstieg und 650 m Abstieg.

Tag 2 – Schlüterhütte (2301 m) – Puezhütte (2475 m)
Eine harte Etappe mit dem ersten spektakulären Anstieg nach einer Stunde Wanderzeit. Am Ende des Tages werden Sie auch eine erste Erfahrung mit dem Klettersteig machen.
5 Stunden, 780 m Aufstieg, 600 m Abstieg.

Tag 3 – Puezhütte (2475 m) – Grödner Joch / Passo Gardena (2137 m)
Kurzer, intensiver und schöner Wandertag durch den Naturpark Puez. Schöne Abfahrt zum Grödnerjoch. Beliebte Etappe für Tagesausflügler (am Wochenende).
3 Stunden, 180 m bergauf, 520 m bergab.

Höhenweg 2, Foto: S. van Haegenberg
Höhenweg 2, Foto: S. van Haegenberg

Tag 4 – Grödner Joch (2137 m) – Pisciaduhütte (2583 m) – Boèhütte (2873 m)
Der Aufstieg vom Grödner Joch zur Boèhütte ist einer der vielen Klettersteige. Eine Etappe mit viel Kletterei in 2 Etappen: In einem ersten Satz bis zur beliebten Pisciaduhütte. Dann geht es weiter bis zum Gipfel des Sella-Plateaus, wo die schöne Boèhütte zum Übernachten sehr zu empfehlen ist.
4 Stunden, 940 m Aufstieg, 205 m Abstieg.

Tag 5 – Boèhütte (2873 m) – Pordoijoch / Passo Pordoi (2239 m) – Pian Fedaia (2044 m) – Malga Ciapella (1446 m )
Variante um die MarmoladaSteile und felsige Abfahrt zum Passo Pordoi, wo viele Giro-Etappen entschieden wurden. Leichter Aufstieg zum Vièl del Pan und dann langer Abstieg zum See von Pian Fedaia.

Hinweis: Die ursprüngliche Route führt von Pian Fedaia steil über den Marmolada-Gletscher zurück. Allerdings ist es unmöglich, diese Strecke ohne geeignete Ausrüstung zu begehen. Die markierte Variante führt rund um die Marmolada über die Malga Ciapella.
5½ Stunden, 220 m Aufstieg, 1640 m Abstieg.

Tag 6 – Malga Ciapella (1446 m) – Passo Pellegrino (1919 m)
Schöner, aber sehr anstrengender Wandertag mit langem Aufstieg durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Wiesen und schroffen Berghängen. Dann folgt ein langer Abstieg durch ausgedehnte Pferdeweiden, auf denen Murmeltiere zu brüten scheinen. Schöne Abwandlung der ursprünglichen Route rund um die Marmolada.
5½-6½ Stunden, 1040 m Aufstieg, 580 m Abstieg.

Tag 7 – Passo Pellegrino (1919 m) – Passo di Vallès (2031 m) – Rifugio Mulaz (2571 m)
Schwere Etappe mit einigen sehr hohen Metern und einigen schwierigen Klettersteigen. Einige technische Passagen entlang steiler Berghänge.
6 Stunden, 1080 m Aufstieg, 430 m Abstieg.

Tag 8 – Mulaz-Hütte (2571 m) – Rosetta-Hütte (2581 m) – Pradidali-Hütte (2278 m)
Eine weitere anspruchsvolle Etappe über den höchsten Punkt der Strecke, den Passo delle Faràngole (2932 m). Ein steiler Anstieg zu Beginn der Etappe.
6 Stunden, 810 m hinauf, 1100 m hinunter, Höhenweg 2, Foto S. van Haegenberg
Höhenweg 2, Foto: S. van Haegenberg

Tag 9 – Pradidali-Hütte (2278 m) – Treviso-Hütte (1631 m) – Cereda-Pass (1361 m)
Der technischste Wandertag der gesamten ursprünglichen Route. Unruhige Übergänge zwischen steilen Berghängen, Almwiesen, steilen Abfahrten, Waldgebieten usw. Sehr lange Abfahrten. Ein langer und anstrengender Wandertag.
7½ Stunden, 1330 m Aufstieg, 2250 m Abstieg.

Tag 10 – Passo Cereda (1361 m) – Biwak Feltre-Walter Bodo (1930 m) – Pass de Mura – Rifugio Bruno Boz (1718 m)
Schöne Etappe mit vielen kürzeren Anstiegen und Abfahrten. Zu Beginn des Tages ein sehr technischer Anstieg.
7 Stunden, 1220 m Aufstieg, 860 m Abstieg.

Tag 11 – Rifugio Bruno Boz (1718 m) – Passo Finestra – Passo Piètana – Passo La vette Grandi – Rifugio Giorgi Dal Piàz ( 1993 m ) – Passo Croce d’Aune (1015 m) + Bus nach Feltre
Leichte, aber lange Etappe zum Passo Croce d’Aune, wo man den Bus nach Feltre nehmen kann.
7 Stunden, 700 m bergauf, 1400 m bergab.

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